neues vernakuläres bauen


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Bauen ist seit jeher ein kontinuierliches
neu- um und weiterbauen.

Das Weiterbauen auf und mit althergebrachten Handwerkstechniken und Materialien ist vielerorts seit den „vielversprechenden“ Errungenschaften der Petrochemie und Bauindustrie abhanden gekommen.

Gerade jetzt, da wir bemerken, dass sich viele der angehäuften Probleme nicht mehr mit unseren konventionell-industriellen Antworten lösen lassen, lohnt sich ein Blick auf die Bauwelt vor der Erfindung von Styropor, Bitumen und Mineralwolle.

Ebenso, wie traditionelle Bautechniken anderer Regionen, der Lehmbau aus dem nahen (Süd) Osten oder Bambusbauten aus Asien, eine Renaissance erleben, wird am Forschungsprojekt Bärnau daran gearbeitet, das Potenzial
historischer Bautechniken der Oberpfalz
zu erproben, bewerten und weiterzuentwickeln.

Ein Rückgriff in die Vergangenheit, bevor Bauen eine Expert*innenwissenschaft wurde, um mit den Herausforderungen der Gegenwart für eine positive Zukunft zu bauen.







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Ornament und Mangel
2022-2024

Ornament und Mangel
Das anonyme Bauen im ländlichen Raum der Oberpfalz ist hauptsächlich von 3 Elementen geprägt: Material, Werkzeug und Kontext

Über allem steht ein stetiger Mangel und und eine grundsätzliche Sparsamkeit. Ressourcen wurden auf ihr Maximum ausgereizt, nichts verschwendet und Alles, was keinen Nutzen hatte war Überfluss...
Jede Entscheidung scheint rational, ohne Zufall und nüchtern kalkuliert.

Nicht ganz - trotz dem Pragmatismus und der Knappheit gab es Platz für Ornament, Schmuck, Schönheit und Farbe. 
Mit minimalen Mitteln so eingesetzt, um einen maximalen Effekt zu erziehlen.

Ein prominentes Beispiel sind die noch erhaltenen Haustüren, das Gesicht und die Visitenkarte der Gebäude und Bewohner.

Eine kleine Sammlung um diese Qualitäten sichtbar und vergleichbar zu machen.